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Angeln mit Pose bedeutet Spannung pur. Es fällt schwer den Blick von der Angelpose abzuwenden, da sie jeden Moment abtauchen kann. Es gibt inzwischen ein riesiges Angebot an unterschiedlichen Posenarten. Auch in unserem Onlineshop findest du die richtige Pose für jede Situation. Daneben verraten wir dir, wodurch sich die gängigsten Posenarten unterscheiden und wann du sie am besten einsetzten kannst.

 

Die Stabpose – Der Klassiker

Eine Angelpose die jeder Angler kennen sollte ist die Stabpose. Sie fällt durch ihre schmale und längliche Bauform auf. Sie besitzt eine dünne Antenne, die in den meisten Fällen auffällig gefärbt ist. So hast du deine Angelpose auf dem Wasser immer im Blick. Bei einigen Stabposen befindet sich im obereren Teil der Antenne eine Kugel, wodurch die Sichtbarkeit zusätzlich erhöht wird. Durch ihre geringe Tragkraft, eigenen sich Stabposen vor allem zum Friedfischangeln. Es gibt sie als Feststellposen und Laufposen. Während Feststellposen fest auf der Schnur befestigt werden, läuft die Laufpose frei auf der Angelschnur. Durch einen Schnurstopper wird der Durchlauf gestoppt und der Köder kann in der eingestellten Tiefe gefischt werden.

Wagglerposen – für weite und gezielte Würfe

Waggler sehen den Stabposen sehr ähnlich. Sie haben einen, meist ovalen Posenkörper und eine sehr lange, schmale Antenne. Richtig ausgebleit schaut vor einem Biss lediglich ein sehr kleiner Teil der Antenne aus dem Wasser. Man erhält so eine ultrafeine Bissanzeige. Die Schnur wird am unteren Teil der Angelpose befestigt, wodurch die Angelschnur Unterwasser gezogen wird. Somit kann sich kein lästiger Schnurbogen an der Wasseroberfläche bilden, der deine Angelpose von der Stelle zieht. Diese Eigenschaft ist vor allem bei Wind von großem Vorteil. Durch Gewicht und Form lassen sich Wagglerposen sehr weit und gezielt auswerfen. Viele Angler nutzen diese Angelpose an einer Matchrute zum gezielten Friedfischangeln.

Die Knicklichtpose – Die Angelpose zum Nachtangeln

Wenn die Dunkelheit einsetzt, wird es schwierig die Pose auf dem Wasser im Blick zu behalten. Aus diesem Grund gibt es spezielle Knicklichtposen, die ein kleines Kunststoffrohr besitzen, in das ein Knicklicht gesteckt wird. Knicklichtposen gibt es inzwischen in vielen verschiedenen Formen. Vor allem beim nächtlichen Aal- oder Zanderangeln sind sie eine große Hilfe und eigentlich nicht mehr wegzudenken.

Raubfisch und Segelposen

Raubfischposen besitzen eine zigarrenähnliche Form und haben meist hohe Tragkräfte. Sie eignen sich gut zum Hechtangeln mit Köderfisch, da durch die hohe Tragkraft problemlos größere Köderfische angeboten werden können. Die Segelpose ist eine Raubfischpose mit einem kleinen Segel. Richtig eingesetzt kann eine Angelpose deine Montage weit über das Gewässer getragen. So erreichst du auch Stellen, die du ohne Boot nicht erreichen könntest.