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Tremarellaangeln, eine aktive spannende und zugleich erfolgreiche Methode zum gezielten Angeln auf Forelle. Nicht ohne Grund hat sich diese aus Italien stammende Art des Forellenangelns inzwischen auch an unseren Forellenseen etabliert.
Doch was genau hat es mit dieser speziellen Angelmethode auf sich und wodurch zeichnen sich Tremarellaruten aus?

 

 

 

Auf die Schwingung kommt es an!

Die Methode ähnelt auf den ersten Blick dem klassischen Schleppfischen auf Forelle, bei dem der Köder langsam eingekurbelt wird. Das Angeln mit der Tremarellarute unterscheidet sich dabei aber in einem entscheidenden Punkt. Durch eine zitternde Bewegung wird die Spitze der Tremarellarute aktiv in Schwingung versetzt. Diese Schwingung überträgt sich anschließend auf den Köder und die entstehenden Reize sprechen den Fisch optimal an und führen zum Biss.

Wodurch zeichnen sich Tremarellaruten aus?

Um den Köder optimal in Schwingung zu versetzen, zeichnen sich Tremmarellaruten neben einer sehr feinen Rutenspitze durch einen sehr dünnen Blank aus. Die Länge der Ruten beträgt, ähnlich den Spirolinoruten, etwa vier Meter. Zudem handelt es sich um Teleskopruten, da deren baulichen Eigenschaften optimal mit den entstehenden Schwingungen harmonieren.

Allgemein werden Forellenruten in Gewichtsklassen unterteilt, wobei eine steigende Gewichtsklasse einem zunehmendem Wurfgewicht entspricht. Beim Tremmarellaangeln werden die Gewichtsklassen 1-5 verwendet, was Wurfgewichten von 1 bis maximal 15 Gramm entspricht.

Was benötige ich ergänzend, um erfolgreich zu sein?

Eine passende Angelrolle zur Tremarellarute sollte nicht zu groß sein, so bietet sich etwa eine 3000er Stationärrolle in Kombination mit einer 0,18mm starken monofilen Angelschnur an. Im Bereich der Montagen eignet sich für den Einstieg vor allem eine Posenmontage. Die passenden Posen, findet ihr, wie auch die benötigten Haken und Kleinteile, in unserem Shop. Eine Montage, welche ohne Pose gefischt wird, nutzt spezielle Tremarella-Blei-Federketten oder Tremarella-Glas-Federketten. Diese Ketten verursachen Geräusche Unterwasser und sorgen somit für einen zusätzlichen Reiz.
Als klassische Köder eignen sich zum Beispiel Forellenteig, Bienenmaden oder Dendrobena-Würmer.