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Es ist wahrscheinlich schwierig einen Spinnfischer zu finden, der keine Fluorocarbon-Schnur in seinem Angelrucksack hat. Aber warum nutzen so viele Angler diese Schnur und nutzen nur Spinnfischer dieses geniale Material. Neben unserem großen Angebot an Fluorocarbon-Schnüren, stellen wir dir einige Eigenschaften dieser besonderen Angelschnur vor und verraten dir, wann du sie einsetzen solltest.

 

Die unsichtbare Angelschnur?

Grundsätzlich kann Fluorocarbon-Schnur zu den monofilen Schnüren gezählt werden, da sie ebenfalls aus einem einzelnen Strang besteht. Die kennzeichnende Eigenschaft bezieht sich aber auf die Sichtbarkeit unter Wasser. Die Lichtbrechung ist nämlich vergleichbar mit der von Wasser, wodurch die Schnur Unterwasser nahezu unsichtbar für Fische ist. Sie ist zwar nicht absolut unsichtbar aber deutlich unauffälliger als monofile oder andere Angelschnur. Des Weiteren sinkt Fluorocarbon-Schnur sehr schnell ab. Das verbessert die Köderführung vieler Kunstköder und sorgt beim Grundangeln dafür, dass das sich das Vorfach gut am Gewässergrund ablegt.

Gerade beim Spinnfischen an Steinpackungen und beim Grundangeln über Muschelbänken kommt ein weiterer Vorteil von Fluorocarbon zum Tragen. Das Material ist unheimlich abriebfest. Ein kleiner Nachteil dieser Schnur ist der starke Memoryeffekt. Das heißt, wickelt ihr die Schnur beispielsweise auf einem Brettchen auf, muss sie erst wieder gestrafft werden, um richtig gestreckt zu sein. Bei dickeren Stärken lässt sich das über Wasserdampf allerdings hervorragend bewerkstelligen.


Wann solltest du Fluorocarbon-Schnur einsetzen?

In erster Linie beim Spinnfischen. Vor allem beim Zanderangeln wirken sich die Eigenschaften der Schnur besonders positiv aus. Da Zander ein gutes Sehvermögen besitzen, ist die geringe Sichtbarkeit besonders von Vorteil. Außerdem werden Zander oft in Grundnähe mit Gummifischen gefangen, wodurch das Vorfach regelmäßig Grundkontakt bekommt. Die höhere Abriebfestigkeit verringert dabei eine zu starke Beschädigung der Vorfachschnur.


Auch zum gezielten Angeln auf Barsch und Forelle solltest du Fluorcarbon-Schnur einsetzen, da vor allem in klarem Wasser die geringe Sichtbarkeit der Schlüssel zum Erfolg sein kann. In den meisten Fällen verwenden Angler Fluorocarbon als Vorfachmarterial in Verbindung mit einer geflochtenen Hauptschnur. Beim klassischen Angeln mit Gummifisch reicht ein normales Vorfach mit Snap und Wirbel, welches du dir schnell selbst binden kannst. Ein weiteres geeignetes Vorfach aus Fluorocarbon wäre ein sogenanntes Drop-Shot Vorfach, welches du sehr gezielt und langsam führen kannst. Mit diesen Vorfächern kannst du optimal Zander und Barsche überlisten. Wenn du jedoch Hechte fangen möchtest, solltest du ein Stahlvorfach verwenden. Die scharfen Zähne des Hechtes könnten ansonsten die Fluorocarbon-Schnur durchtrennen. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass das Material auch als Hauptschnur eingesetzt werden kann. Die hohe Steifigkeit ist oft von Nachteil. Aber gerade beim Angeln mit Baitcastruten und Baitcastrollen kommt sie immer mehr zum Einsatz.


Jedoch wird Fuoro nicht nur zum Raubfischangeln verwendet. Beim Karpfenangeln mit steifen Vorfächern kommt es sehr oft zum Einsatz und auch als Leadcoreersatz findet es immer mehr Anhänger. In unserem Onlineshop findest du eine große Auswahl passender Fluorocarbon-Schnüre unterschiedlicher Hersteller. Mach dich am besten direkt auf die Suche nach einer passenden Schnur, um deine Chancen auf Fangerfolg zu erhöhen.