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Damit du beim Ansitzangeln keinen Biss verpasst, solltest du einen Bissanzeiger verwenden. Zu den klassischen Bissanzeigern zählen Knicklichter und Glocken. Die etwas modernere Variante sind die elektronischen Bissanzeiger. Neben einer großen Auswahl verraten wir dir, wann du welchen Bissanzeiger am besten einsetzen kannst.

 

Glocke und Knicklicht – Die Klassiker

Auch heute nutzen noch viele Angler die gute alte Glocke als Bissanzeiger. Sie wird auch als Aalglocke bezeichnet, was gleichzeitig ihr häufigstes Einsatzgebiet verrät. Sie wird überwiegend beim Grundangeln auf Aal verwendet. Dabei wird sie an die Rutenspitze geklippt. Bei einem Biss bewegt sich die Rutenspitze und die Glocke fängt an zu klingeln. Selbstverständlich kannst du die Glocke auch beim Angeln auf andere Fischarten verwenden. Wallerangler kombinieren häufig eine Glocke mit einem elektronischen Bissanzeiger. Knicklichter hingegen dienen als optische Bissanzeiger. Sie werden häufig beim nächtlichen Posenfischen in Kombination mit einer Knicklichtpose eingesetzt. So kannst du selbst im Dunkeln erkennen, wenn ein Fisch an den Haken geht und somit die Pose verschwindet. Eine super spannende Angelei! Beim Grundangeln kann man, ähnlich einer Aalglocke, auch ein Knicklicht an der Rutenspitze befestigen. So erkennst du das Wackeln der Rutenspitze bei einem Biss. Besonders beim Brandungsangeln eine sehr beliebte Methode. Es gibt auch Glocken, an denen du zusätzlich ein Knicklicht befestigen kannst. So erkennst du auch sehr vorsichtige Bisse, bei denen die Glocke nicht klingeln würde.

Elektronische Bissanzeiger

Wenn du dir Bisse elektronisch anzeigen lässt, bringt es einige Vorteile mit sich. Der Bissanzeiger wird dafür auf einem Rutenständer befestigt und kann die Bewegung der Angelschnur bei einem Biss wahrnehmen. Auch sehr vorsichtige Bisse lassen sich so gut erkennen. Durch einen Signalton und ein Blinklicht wirst du auf den Biss aufmerksam gemacht. In den meisten Fällen lassen sich unterschiedliche Signaltöne, sowie deren Lautstärke einstellen. So kannst du den Ton perfekt an die jeweilige Situation anpassen. Einige Modelle sind zudem sendefähig und informieren dich über einen Empfänger, wenn ein Fisch an den Haken geht. Das ist von großem Vorteil, wenn du dich nicht in unmittelbarer Nähe deiner Ruten befindest. Beispielsweise, wenn du dich nachts zum Schlafen in dein Zelt gelegt hast. Vor allem beim Karpfenangeln oder Köderfischangeln mit einer Grundmontage kannst du elektronische Bissanzeiger optimal einsetzen. Wenn das erste Mal ein kräftiger Karpfen an den Haken geht und euch der Bissanzeiger euch quasi anschreit, werdet ihr süchtig danach. Versprochen!