Forelle Grillen: Fisch vom Grill

Bald kommt wieder die Zeit, da kann man den Grill anschmeißen, gemütlich auf dem Balkon oder der Terrasse sitzen und ein kaltes Bier in der Abendsonne genießen. Damit auch frisches auf den Grill kommt, erklären wir heute, wie man die Forelle grillen kann.

Beilagen und Fischmenge

Abhängig von den Beilagen ist natürlich die Menge Fisch pro Person anzupassen. Bei einem großen Grillfest mit Grillgemüse, Folienkartoffeln, Baguette und mehr braucht ihr keinen ganzen Fisch pro Person zu kalkulieren, habt ihr aber extra zum Forelle Grillen eingeladen, solltet ihr das natürlich in die Rechnung einbeziehen.

Fisch vorbereiten

Bevor ihr die Forelle auch nur in die Nähe des Grillrosts bringt, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Zum einen müsst ihr natürlich eure Forelle ausnehmen, wie das geht, haben wir euch in dem verlinkten Beitrag erklärt. Dann solltet ihr die Forelle waschen und trocken tupfen.

Sind diese allgemeinen Vorkehrungen getroffen, geht es an die eigentliche Grillvorbereitung. Damit der Fisch beim Grillen schon würzig und saftig wird, solltet ihr ihn ordentlich von außen und innen salzen. Auch Pfeffer geht immer. Für angenehme Säure sorgt eine frische Zitrone. Eine Hälfte schneidet ihr in Scheiben, die ihr in die Forelle legen könnt, die andere Hälfte bewahrt ihr auf. Damit könnt ihr hinterher euren fertigen Fisch beträufeln. Je nachdem, wonach euch der Sinn steht, könnt ihr auch frischen Rosmarin oder Dill in die Forelle legen.

Jetzt heißt es, den Fisch ordentlich einzuölen. Wenn man fünf Leute fragt, welches Fett sich am besten eignet, erhält man fünf verschiedene Antworten. Grundsätzlich kann man sich jedoch auf das gute alte Olivenöl verlassen. Ein weiterer Trick, der unter Fisch-Grillern kursiert, ist, die Forelle mit Mayonaise zu bepinseln. Das Fett sorgt dafür, dass der Fisch nicht am Grillrost festbackt und außerdem soll die dünne Schicht eine wunderbar knusprige Haut hervorbringen.

Ob nun Olivenöl oder Mayo, Hauptsache ist, ihr bepinselt euren Fisch ganz, damit ihr ihn euch nicht beim Wenden kaputt reißt. Da hilft auch ein Fischgriller. In dieses Gerät spannt man den Fisch samt Füllung ein und legt in auf den Grill. Es verhindert nicht nur das Festbacken, sondern macht auch das Wenden um ein Vielfaches einfacher. Habt ihr so ein praktisches Teil nicht, solltet ihr Pfannenwender und Grillzange bereithalten. So könnt ihr euren Fisch später hoffentlich ohne Unfälle wenden.

Ihr könnt euren Fisch natürlich auch ihn Alufolie grillen. Das löst das Problem des Festbackens und Wendens und ihr habt die Möglichkeit, Kräuter, Gewürze, ganze Knoblauchzehen und alles, wonach euch der Sinn steht mit dem Fisch zu grillen. Das sorgt auf jeden Fall für eine Geschmacksexplosion. Achtet nur darauf, dass ihr die Alufolie ordentlich verschließt, damit die Flüssigkeit enthalten bleibt. Jetzt aber zum eigentlichen Thema…

Forelle grillen

Habt ihr einen Gasgrill, solltet ihr ihn auf eine ungefähre Deckeltemperatur von 170 °C aufheizen. Dann kommt der Fisch bei geschlossenem Deckel zehn Minuten auf den Rost. Beim Wenden ist Vorsicht geboten! Nach weiteren zehn Minuten sollte die Forelle gar sein. Das erkennt ihr mithilfe des Rückenflossen-Tests: Lässt sich die Flosse leicht abziehen, ist der Fisch gar.

Für einen Kohle-Grill gilt Folgendes: Die Kerntemperatur der Forelle sollte 64 bis 65 °C erreichen, am besten nimmt man also ein Kernthermometer zuhilfe. Auch hier solltet ihr den Fisch mindestens einmal wenden und 15 bis 20 Minuten grillen. Denkt dran, dass jeder Wendevorgang das Risiko des Festklebens hat, daher empfehlen wir, möglichst nicht zu oft zu wenden. Auch beim Kohlegrill sollte man den Deckel geschlossen halten, um einen gleichmäßigen Garvorgang zu gewährleisten.

Konnten wir eure Fragen zum Thema „Forelle grillen“ beantworten? Habt ihr Tipps und Tricks, die wir nicht erwähnt haben? Lasst gerne einen Kommentar da.

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